Das wichtigste Lebensmittel

Kostenfreies Trinkwasser für alle Grundschulen der Stadt – mit dem Trinkwasserspender in der Grundschule Einöd ist dieses Ziel nun erreicht.

Das Wetter hätte kaum passender sein können. An einem Tag mit großer Sommerhitze Ende Juni übergab der Förderverein Jugendarbeit zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler noch kurz vor Beginn der Sommerferien einen Wasserspender an die Grundschule Einöd. Natürlich zeigten sich auch die Lehrkräfte der Grundschule von der neuen Erfrischungseinrichtung begeistert. Schulleiterin Susanne Braul-Schönecker bedankte sich im Namen von insgesamt 180 Kindern für die willkommene Spende und informierte, dass der Wasserspender schon bestens angenommen werde. Außerdem sei das Thema Wasser – auch dank des neuen Spenders – in mehreren Klassen bereits im Unterricht behandelt worden.

Zur kleinen Feierstunde kamen nicht nur Vertreter des Fördervereins, wie der Vorsitzende Thomas Hoffmann oder die Geschäftsführerin des Fördervereins Jugendarbeit, Claudia Ohliger. Auch Christine Becker, Beigeordnete der Stadt, sowie Alexander Ziegler, Beauftragter für Bildung und Erziehung, und Jürgen Schirra als Pressesprecher der Stadtwerke Homburg waren dabei.

Dank an die Stadtwerke

„Es war unser Ziel, an allen Grundschulen in Homburg einen Wasserspender zu installieren“, sagte Thomas Hoffmann. Dies sei nun gelungen, erklärte er und bedankte sich besonders bei den Stadtwerken und auch bei Andreas Kirsch, dem Geschäftsführer der Firma ­Frangart Matthias & Co. GmbH „Mein Wasserspender“ für die großzügige Unterstützung. Dank der Wasserspender können die Kinder nun kostenlos genügend trinken und brauchen lediglich ihre Trinkflasche mitzubringen, ohne schwer an mitgebrachten Getränken zu tragen.

Wert des Wassers erkennen

Christine Becker bedankte sich für das Engagement zugunsten der Schulen und freute sich, dass nun alle Grundschulen in Homburg ausgestattet sind. Sie dankte auch dem Förderverein der Grundschule, der die laufenden Kosten für den Wasserspender übernimmt. Jürgen Schirra wies auf die erstklassige Qualität des Trinkwassers in Homburg hin und betonte, das es eins der wichtigsten Lebensmittel überhaupt sei. Er wünschte sich, dass schon die Kinder, aber auch die Erwachsenen, den Wert des Wassers als besonderes Gut erkennen und auch den sorgsamen Umgang mit dem Wasser pflegen. So sollten beispielsweise Medikamentenreste in den Restmüll und nicht in die Toilette gegeben werden. Susanne Braul-Schönecker ergänzte, dass im Unterricht auch vermittelt wird, dass viele Menschen gar keinen Zugang zu frischem Trinkwasser haben.

Zum Titelbild: Freuten sich über den Wasserspender: die Kinder der Grundschule Einöd und ihre Lehrerin Susanne Braul-Schönecker (Fünfte von rechts).