Die Kraft der Sonne

Mithilfe der von SWH installierten Fotovoltaik-Anlage auf seiner Autolackiererei leistet Marcus Hafner nun einen Beitrag zu mehr Klimaschutz in der Region.

Sie sind Experten und Profis auf ihrem Gebiet. Wenn es um die Unfallinstandsetzung, die Komplettlackierung von Fahrzeugen, egal ob privat oder gewerblich, aber auch ums Auto­Tuning geht, sind Kunden bei der Autolackiererei von Marcus Hafner genau an der richtigen Adresse. Seit 2016 arbeitet die Mannschaft in ihrer neuen Halle im Gewerbegebiet am Zunderbaum, gelegen zwischen Kirkel und Homburg. Und wer hohe Ansprüche an sich selbst stellt, stellt sie schließlich auch an seine Dienstleister und Firmen, mit denen man zusammenarbeitet. So war es für den Firmeneigentümer auch keine Frage, wer ihn bei dem Plan einer Solaranlage auf dem Dach der neuen Halle am besten unterstützen kann. Er wandte sich an die Stadtwerke Homburg. Kundige Beratung erhielt er von Vadim Allert, bei den Stadtwerken unter anderem Fachmann für Energiedienstleistungen rund um Solaranlagen. Deshalb nutzte Marcus Hafner das Programm „SWH-Solarkomfort“. Im Rahmen dieser Dienstleistung brauchte er sich um nichts zu kümmern: Die Stadtwerke errichteten die Anlage, übernahmen deren Investitionskosten und schlossen sie ans Netz an. Marcus Hafner ist nun Pächter der Anlage und kann den Strom selbst nutzen.

Ideal für den Eigenverbrauch

Falls Strom nicht benötigt wird, fließt er ins öffentliche Stromnetz. Da ein Großteil des Stroms von seiner Fotovoltaik-Anlage tagsüber erzeugt wird, ist diese Technik ideal für gewerbliche Anwendungen wie die Lackiererei, denn der meiste Strom wird während der Arbeitszeiten verbraucht. Ein weiterer Vorteil für Marcus Hafner: die Ausrichtung seines Dachs. Dazu erläutert Vadim Allert: „Die Solaranlage hat eine Ost-West-Ausrichtung und ist somit ideal für den Eigenverbrauch geeignet, da sich die Leistung gleichmäßiger über den Tag verteilt als bei reiner Südausrichtung.“

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Marcus Hafner (links) vertraute bei seiner Fotovoltaik-Anlage auf die Fachkompetenz von Stadtwerke-Mitarbeiter Vadim Allert.

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Der Blick von oben auf das Hallendach mit seinen Solarzellen.

Anlagenkontrolle per Drohne

Die Module einer Fotovoltaik-Anlage liefern nur dann ihre optimale Leistung, wenn sie regelmäßig kontrolliert werden. Es ist beispielsweise möglich, dass Unwetter zu Schäden führen. Auch Verschmutzungen reduzieren die Ökostromausbeute. Überhitzte Zellen können ein Hinweis auf solche Beeinträchtigungen sein. Thermografieaufnahmen mit einer Wärmebildkamera decken sie auf. Daher bieten die Stadtwerke Homburg nun eine solche Dienstleistung an. Dabei ist eine Infrarotkamera an einer Drohne montiert, die die Anlage überfliegt. Eine Methode, die besonders aussagekräftige Aufnahmen liefert.

Wann eine Thermografie sinnvoll ist:?• Bei der Neuinstallation, um mögliche Defekte und Montagefehler zu verhindern
• Vor Ablauf der Garantie, um rechtzeitig den Ausgleich von Schäden in Anspruch nehmen zu können
• Während des Betriebs nach ein paar Jahren, um dauerhaft höchstmögliche Erträge zu erzielen

Die Kunden erhalten bei Beauftragung von den Stadtwerken einen Ergebnisbericht, der mehrere Infrarotaufnahmen der Anlage beinhaltet – einschließlich der Hinweise auf mögliche Fehler und Lösungsansätze zur Behebung von Defekten.?
Weitere Infos: vadim.allert@stadtwerke-homburg.de