Reise in die Vergangenheit

Das Römermuseum im Homurger Stadtteil Schwarzenacker lädt zu einem Spaziergang durch die florierende römische Blies-Metropole ein.

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen, heißt es. Eine Zeitreise ist dabei sicher eine besonders spannende Erfahrung. Genau dazu lädt das Römermuseum im Homburger Stadtteil Schwarzenacker seine Besucher ein. Einige stadtbekannte Persönlichkeiten der römischen Antike haben hier gelebt. So wissen wir von einem reichen Kaufmann namens Solinus, der einen Tempel stiftete. Und von Capitolinus, dem Gastwirt, der erfolgreich eine gut gehende Spelunke an der Straßenkreuzung betrieb. Nicht zuletzt ist noch Sextus Ajacius Launus zu nennen, ein Meister der Augenheilkunde. Funde und Mauerzüge zeichnen das Bild eines lebendigen Alltagslebens in der ehemals florierenden römischen Blies­Metropole. Rekonstruierte Gebäude lassen erahnen, wie es hier einst ausgesehen haben muss. Weniger römisch, sondern eher barock geht es im „Edelhaus“, einem Gebäude aus der Zeit um das Jahr 1725, zu. Hier befinden sich im Erdgeschoss 30 zeitgenössische Gemälde der Pfalz-Zweibrücker Malergruppe um Christian von Mannlich. Nachdem das Museum coronabedingt erst einmal schließen musste, ist es nun wieder unter der Einhaltung von Hygiene-Auflagen für Besucher noch bis November täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen rund um das Römermuseum gibt es hier.