Sicher bleibt sicher

Auch in der Pandemie stellen die Stadtwerke Homburg mit viel Einsatz sicher, dass alle Verbraucher zuverlässig mit Energie versorgt werden.

Autofahrer wissen es: Eine regelmäßige Inspektion und Wartung ­bewahrt den Wagen vor Schäden und sorgt dafür, dass er einwandfrei funktioniert. Übertragen auf die Energieversorgungsnetze ist die Situation ähnlich, denn auch hier muss sichergestellt werden, dass Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme zuverlässig und ohne Unterbrechung zu den Abnehmern gelangen. Daher warten die Stadt­werke Homburg regelmäßig ihre Netze und Anlagen. Allein das Stromnetz mit einer Länge von mehr als 900 Kilometern Länge, zu dem auch rund 250 Funktionsgebäude wie Trafostationen zählen, stellt eine große Herausforderung dar, denn es ist eine der wichtigsten Lebensadern der Stadt. Hinzu kommen noch einmal die rund 400 Kilometer Erdgasleitungen und fast die gleiche Länge an Trinkwasserleitungen. Genauso fordern zahlreiche technische Gebäude, wie beispielsweise die Wasserwerke, Brunnen oder Gasdruckregelanlagen, eine systematische Überwachung und Instandhaltung. Ebenso das 17 Kilometer lange Fernwärmeleitungsnetz und das Homburger Heizkraftwerk. Es bleibt also jeden Tag viel zu tun, und das alles unter den Bedingungen der Corona-Pandemie.

Gut gerüstet für Krisenzeiten

Trotz regelmäßiger Wartung kann es dennoch immer mal wieder zu einem Ausfall kommen. Beim Beispiel Auto vom Anfang ruft man einfach den Pannendienst an. Übersetzt auf die Versorgung mit Energie und Trinkwasser wendet man sich in Homburg an die Rufbereitschaft der SWH. Sie ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 08 00-7 89 46 62 erreichbar, sollte es zu einer Störung kommen. „Diesen Service erhalten wir selbstverständlich auch in den aktuellen Zeiten der Pandemie aufrecht. Insbesondere bei Störfällen muss schnell und kompetent im Team gehandelt werden, wobei sich unsere Mitarbeiter natürlich streng an die aktuell geltenden Hygieneregeln halten“, betont Christian Krämer, Leiter der Abteilung Elektronetze und -anlagen bei den Stadtwerken Homburg. Kollege Peter Becker, der für die Erdgas- und Trinkwassernetze und -anlagen zuständig ist, verweist darauf, dass man – unabhängig von der Wetterlage oder den Außentemperaturen – immer für die Kunden im Einsatz ist, wenn es um Notfälle geht. „Mitunter erreichen uns Störmeldungen am Wochenende oder in den Abendstunden. Gut ist, dass wir uns im Rahmen unserer Rufbereitschaft auf unsere Mannschaften in der Energie- und Wasserversorgung verlassen können. Gerade jetzt ist das nicht immer einfach. Deshalb kann man den Einsatz und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen gar nicht hoch genug schätzen.“ Unabhängig davon, wie sich die Pandemie weiterentwickeln wird, stellen beide SWH-Netzfachleute klar: „Wir sind weiter für unsere Kunden da.“

Infrastruktur bleibt erhalten

Die Stadtwerke Homburg investieren in diesem Jahr rund acht Millionen Euro in neue Netze und Anlagen. Rund 11,4 Millionen fließen zusätzlich in die Instandhaltung der vorhandenen technischen Infrastruktur. In der Stromversorgung setzen die Stadtwerke Homburg unter anderem das umfangreiche Projekt zur Erneuerung älterer Stromkabel fort – damit sichern sie die Stromversorgung von morgen. Die komplette Sanierung aller technischen Anlagen im Wasserwerk in der Brunnenstraße konnte im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. In diesem Jahr erneuern die SWH die technischen Anlagen zur Steuerungstechnik im Wasserwerk in Kirrberg sowie natürlich wieder Erdgas- und Trinkwasserleitungen.

Für Interessenten: Unter www.stadtwerke-homburg.de ist unter der Rubrik „Aktuelles“ eine Übersicht über alle größeren Leitungsarbeiten und Baustellen zu finden.