Einfamilienhaus geht keinem Energieanbieter ans Netz

100% Energieautarkie inmitten der idyllischen Schweiz

Beim Bau eines energieautarken Neubaus in der Schweiz wurde auf den Anschluss an das öffentliche Stromnetz verzichtet. Die Bewohner werden mit Solarthermie, Fotovoltaik und Stromspeicher versorgt.

Wärme, Strom und Warmwasser ohne externe Energieträger

In der hügeligen Schweizer Gemeinde Vechigen in der Nähe von Bern steht seit kurzem ein rotes Haus mit schwarzen Modulen auf dem Dach – soweit nichts Besonderes. Hinter der auf den ersten Blick unscheinbaren Fotovoltaik-Ganzdachanlage und den Solarthermie-Modulen steckt jedoch ein vollständig energieautarkes Einfamilienhaus. Beim Bau wurde auf den üblicherweise selbstverständlichen Anschluss an das öffentliche Stromnetz verzichtet.
Bei steigenden Energiepreisen klingt energieautarkes Wohnen und damit einhergehende Unabhängigkeit von Energieanbietern nach einer attraktiven Lösung. Um Strom, Heizwärme und Co. direkt am Ökohaus herstellen zu können, wird auf erneuerbare Energien zurückgegriffen.

Stromspeicher sind entscheidend

Damit die Versorgung auch in sonnenarmen Monaten ausschließlich über Solarthermie, Fotovoltaik und Stromspeicher erfolgen kann, werden passende Wärme- und Stromspeicher benötigt. Im Schweizer Neubau wurden drei Stromspeicher installiert, die sich in ihrer Leistung und Kapazität an die individuellen Bedürfnisse anpassen und bei Bedarf problemlos erweitert werden können. Die Speicher haben bei einer Gesamtkapazität von 40 Kilowattstunden brutto eine Abgabeleistung von 16 Kilowatt und übernehmen das gesamte elektrische Energiemanagement des Einfamilienhauses.