Wo ist ein Adapter nötig?

Weltweit gibt es 14 Steckerdosentypen. Wie sieht's in Ihrem Reiseland aus? Erfahren Sie, für welche Ziele ein Adapter ins Urlaubsgepäck gehört.

Vor Reiseantritt gibt es einiges zu beachten: Ist alles eingepackt? Sind alle Geräte ausgeschalten? Und wer kümmert sich in der Abwesenheit um die Pflanzen? Nur die wenigsten denken jedoch daran, dass es in vielen Ländern andere Steckdosen als in Deutschland gibt – und die harmonisieren nicht immer mit den deutschen Steckern. Am besten besorgen Sie sich bereits vor Reiseantritt einen passenden Adapter, so umgehen Sie böse Überraschungen, wenn sich der Smartphone-Akku dem Ende neigt. In der Übersicht stellen wir Ihnen die verschiedenen Steckertypen in den beliebtesten Reiseländern vor.


Foto: Thinkstock / korinoxe

Die deutschen Steckertypen

Der Eurostecker:
Der schmale Stecker, der weltweit als Steckertyp C bekannt ist, wurde entwickelt, um nahezu europaweit einsetzbar zu sein. Dafür verzichtet er auf einen Schutzleiter. Für den Eurostecker gibt (abgesehen von Hotels) meist keine eigenen Wandsteckdosen. Stattdessen kann er mit seinem universellen Design für fast alle europäischen Steckdosentypen verwendet werden.

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Der Schukostecker:
Der Name des runden Steckers ist eine Abkürzung für die beiden Wörter „Schutz-Kontakt“. Die namensgebende Schutzkontakte leiten gefährliche Spannungen vorauseilend ab – dadurch sollen sie Fehlströme vermeiden. Der Stecker ist in Europa verbreitet und wird international als Steckertyp F bezeichnet.


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Italien

Geräte mit einem Eurostecker können Sie in den italienischen Steckdosen problemlos verwenden – diese harmonieren mit der typisch italienischen Steckdose des Typs L. Für den Schukostecker wird jedoch zumeist noch ein Adapter benötigt, erst nach und nach werden in Italien auch Steckdosen vom Typ F üblicher.


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Schweiz

Ähnlich wie in Italien sieht es auch in der Schweiz aus: In die schweizerischen Steckdosen vom Typ J passen alle Geräte mit Eurostecker. Für Schukostecker wird hingegen ein entsprechender Adapter benötigt.


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Großbritannien, Irland, Malta und Zypern

In diesen vier Ländern sollten deutsche Touristen unbedingt an einen Adapter denken – denn weder der Euro- noch der Schukostecker passen in den Steckdosentyp G, der in diesen Ländern üblich ist. Übrigens: In allen ehemals britischen Kolonien wie Kenia oder Südafrika wird ebenfalls der Steckdosentyp G verwendet.


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Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Slowenien, Spanien, Türkei und Ungarn

In diese Länder können Sie ohne Adapter reisen: Genauso wie in Deutschland passen hier sowohl Schuko- als auch Eurostecker in die Steckdosen.


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Belgien, Frankreich, Polen, Slowakei und Tschechien

Üblich in diesen vier Ländern sind Steckdosen vom Typ E. Wie in nahezu allen europäischen Ländern findet der Eurostecker in diesem Steckdosentyp Platz. Für den Schukostecker wird ein Adapter benötigt.


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Japan, Kanada, Mexiko und USA

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch hier zwei verschiedene Steckertypen: Eine Version mit Erdung (Typ B) und eine ohne (Typ A). Da keiner der beiden deutschen Steckertypen mit diesen Steckdosen harmoniert, sollten Sie bei einer Reise in diese Länder unbedingt die entsprechenden Adapter einpacken.