Holz als Wärmeschutz

Optimaler Wärmeschutz: Holzfaserdämmplatten sind eine umweltfreundliche und zugleich preiswerte Alternative zu synthetischen Hartschaumplatten.

Abgesehen von Kelleraußenwänden – unterirdisch braucht man absolut feuchteunempfindliches Material – eignen sich Holzfaserdämmplatten für fast alle Dämm-Aufgaben. Sie punkten mit ausgezeichneten baubiologischen Eigenschaften. Ihr Wärmeleitfähigkeitswert ist gut. Darüber hinaus schluckt dieses Material auch Lärm, ist stabiler als Hartschaum und weniger anfällig für Schmutz und Algen.

Holz hält warm

Bei hohen Außentemperaturen im Sommer bietet eine Dämmschicht aus Holzfasern im Vergleich zu Hartschaum einen speziellen Vorteil: Holzfaser speichert die Wärme besser und gibt sie langsamer an den Innenraum ab. Die Kühle der Nacht zieht die Hitze dann wieder nach draußen. Bis zu 20 Prozent ihres Gewichts nehmen Holzfasern an Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Das Material lässt also Wasserdampf entweichen und sorgt so drinnen für ausgeglichenes Raumklima. Und auch fürs Erdklima sind natürliche Dämmstoffe besser als synthetisches Material aus Erdöl. Der Rohstoff Holz speichert das Klimagas CO2. Tragen die Platten das Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC), stammt der Rohstoff aus nachhaltig betriebener Forstwirtschaft.